Artsouk 6.12.2012

Wie bereits 2010 haben wir uns auch dieses Jahr wieder an die Artsouk gewagt, um die etwas andere Kunstauktion in der Berner Reithalle mit zu erleben.
Wären nicht plötzlich so viele Leute über das Keyword "Artsouk" per Google auf unserem Blog gelandet - wir hätten sie wohl verpasst. So aber haben wir - neugierig wie wir sind - schnell herausgefunden dass der Grund dafür die nächste anstehende Artsouk sein muss.


Am Donnerstagabend letzte Woche haben wir uns also aufgemacht nach Bern. Ausgerüstet mit gutem Bier, (zu wenig) Bargeld, guten Winterkleidern und einer Kamera kamen wir so gegen 19:00 in Bern an. Nach einem kurzen, rutschigen Fussmarsch kamen wir auch schon bei der Reithalle an. Zeit unser mitgebrachtes Bier fertig zu trinken und ein wenig in Erinnerungen an die Artsouk 2010 zu schwelgen.

Bevor wir die Reithalle betraten wurden wir noch von einem Jungen aus Estland angequatscht. Er sei der Fahrer einer norwegischen Rockband und sie seien gerade unterwegs durch Europa um ihr Album zu promoten. Da gingen auch schon die ersten 20.- flöten, zwar nicht direkt an der Artsouk, aber immerhin eine Investition in Kunst. (Obwohl wir uns das gute Stück bisher noch nicht angehört haben). Die Band nennt sich "Defrage", eine Webseite habe ich nicht gefunden aber dafür ihren YouTube-Channel.

Nach ein bisschen Smalltalk über die hiesige und dortige Musikszene und anderem Blabla bedankte sich der Typ und wir betraten die Reithalle nach dem bezahlen des Eintritts (erneut -10.- pro Person, die teureren Kunstwerke rückten immer weiter ausser Reichweite).

Bis 20:00 konnten wir ein wenig rumspazieren und die verschiedenen Stände anschauen, damit dieser Post nicht noch länger wird, lass ich dafür die Bilder sprechen, das ist wohl einiges einfacher :).






Um 20:00 wurde mit der Auktion begonnen. Das Versteigerungsteam machte ihren Job gut wie immer. Der deutsche Herr mit weisser Perücke und rotem Frack, sowie seine Assistentin mit Anzughose, Gilet und pinker Perücke gaben alles um die potenzielle Kundschaft in Kaufstimmung zu versetzen.


In der Hälfte der Auktion gab es eine kurze Pause mit einer Performance zweier junger Frauen. Die eine sang zu orientalischer Musik, während sich die andere sinnlich aus einem Koffer schlängelte und sich danach tänzelnd mehr und mehr ihrer Kleider entledigte. Natürlich blieb alles jugendfrei, auch wenn das Kostüm nicht ganz so zu halten schien wie es sollte.


Auch nach der Pause ging die Versteigerung munter weiter, und es wurden einige Kunstwerke für gutes Geld verkauft. Wir selbst konnten da leider nicht mithalten, und da wir um halb zwölf auch bereits unsere letzte Zugverbindung hatten verliessen wir die Auktion noch etwas vor ihrem Ende um uns am Stand der Firma Blackyard doch noch mit einer Erinnerung an den Abend einzudecken.


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